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Betrugsbeispiel in der Presse (Gelesen: 1927 mal)
APFS
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Betrugsbeispiel in der Presse
25.07.2007 um 08:47:52
 
Betrug via Internet kostet Familie 1100 Euro

Die Au-Pair-Vermittlung per Internet war ein Schwindel
     

Schramberg - Mit einem besonders dreist gefälschten Internetangebot haben Betrüger eine Familie aus Schramberg um 1100 Euro geprellt. Die Familie war im Internet auf die Seite einer angeblichen Au-pair-Vermittlung in den USA gestoßen. Das Angebot schien seriös gemacht, teilt das Polizeirevier Schramberg mit.

Besonders perfide: Der unbekannte Täter machte Glauben, er sei eine Frau aus New York, deren Angetrauter angeblich Missionar sei. So erschlich er sich das Vertrauen seiner Opfer. Der Schriftverkehr lief per E-Mail. Alles funktionierte scheinbar perfekt. Die mutmaßliche Agentur versicherte, sich um alles zu kümmern und verlangte für Vermittlung und Organisation rund 1500 US-Dollar (1100 Euro).

Die Familie überwies den Betrag auf ein Konto von Western-Union, einem Dienstleister für internationalen Zahlungsverkehr. Weitere Mails folgten, schließlich forderte die Agentur weitere 850 US-Dollar (600 Euro), angeblich für das schon erfolgte Beschaffen notwendiger Papiere. Die Auftraggeber aus Schramberg wandten sich nun an die Deutsche Botschaft in den USA und erfuhren, dass keinerlei Einreisepapiere beantragt worden waren. Außerdem sei eine derartige Au-pair- Vermittlung unüblich, hieß es in der Botschaft.

Die Familie nahm erneut zu der Agentur Kontakt auf, stornierte den Vertrag und forderte das Geld zurück – erwartungsgemäß ohne Erfolg. Die geprellte Familie erstattete Strafanzeige.

Die Polizei rät zu einem gesundem Maß an Skepsis vor allem bei Geschäften mit nicht bekannten ausländischen Vertragspartnern

Hier ist leider nicht zu recherchieren, wer in welches Land wollte. Aber die Familie scheint mehr als naiv zu sein.
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