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negativer Erfahrungsbericht USA (Gelesen: 3180 mal)
APFS
Ex-Mitglied


negativer Erfahrungsbericht USA
16.09.2007 um 10:43:51
 
Diese mail möchte ich im Original weitergeben.   Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht ?  

Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich nicht weiß, was ich machen und an wenn ich mich wenden soll, versuche ich nun Ihnen mein Problem in dieser E-Mail zu schildern mit der Bitte und der Hoffnung mir zu helfen.

Im November letzten Jahres bin ich als AuPair in die USA geflogen.
Zuerst ging es nach Seattle, wo sich die Gastmutter nach einer Woche entschied, dass sie doch kein AuPair bräuchten. Zehn Tage später ging es dann nach Austin zu einer anderen Gastfamilie.
Zuvor bekam ich in der alten Gastfamilie einen Anruf, in welchem mir der neue Gastvater sagte, dass das andere AuPair immer in ihrem Zimmer sei und weinen würde und aus Heimweh wieder nach Deutschland geflogen sei. (Dies stimmt nicht. Sie hat auf eigenen Wunsch die Familie gewechselt.) Zudem wurde einfach verschwiegen, dass ein Kind am Down-Syndrom leidet.
Somit war das Vertrauensverhältnis von Anfang an nicht besonders gut. Es sind aber noch mehr Dinge vorgefallen. Zum Beispiel sollte ich mehr als nur „leichte Hausarbeit“ verrichten und in der Küche waren auf einmal keine scharfen Messer mehr vorzufinden... Am 21.12. setzte mich der Gastvater dann auf die Straße.

Mein Counsler, die die beste Freundin der Gasteltern ist, wollte sich nicht um mich kümmern, da sie Angst hatte, die Freundschaft würde daran zerbrechen. Der Area Coordinator war sauer, da der Counsler sie schon morgens früh angerufen hatte und im Head Office erreichte ich niemanden, weil bis zum 3. Januar Weihnachtsferien waren.

Was sollte ich nun tun in einem fremden Land? Ich schlief eine Nacht bei einem anderen AuPair, welche mich dann freitags in eine Jugendherberge brachte. Dort bekam ich eine E-Mail vom Head Office, dass man meine Bewerbung wieder online stellen würde und mir eine dritte Chance gäbe. Doch vor dem 3.1. könnte leider nichts passieren. Zudem könnte ich wegen der Erreichbarkeit nicht in der Jugendherberge bleiben. Sie würde versuchen mich bei einem (2 verschiedenen) Area Coordinator unterzubringen. Es geschah: NICHTS! Ich wartete und wartete auf eine Reaktion der Agentur. Mein Counsler rief an und meinte, flieg nach hause deine Bewerbung ist ja noch nicht mal online... Letztendlich bekam ich dann mitte Januar vom Head Office den Anruf, ich müsste nach Deutschland zurück. Mit dieser Vorgeschichte könne man mich nicht mehr vermitteln.

Dies finde ich nicht fair, denn schließlich habe ich nichts gemacht. Die erste Gastfamilie entschied sich komplett dagegen, ein AuPair in ihrer Familie zu haben und die zweite Gastfamilie war einfach verrückt. (Hierzu könnte ich Ihnen noch stundenlang etwas erzählen!!) Es war also nicht mein Verschulden.

Somit besteht die Frage, wie ich meine Kaution von 500 Dollar, sowie meine Kosten für Unterkunft und Verpflegung in der Jugendherberge, meinen Rückflug nach Deutschland, meinen theoretischer Lohn von 139,06 Dollar die Woche und einen seelischen Ausgleich (denn schließlich sollte ich schon nach zwei anstatt nach zwölf Monaten nach hause zurück) bekommen kann.

Deswegen schreibe ich Ihnen mit der Bitte mir weiterzuhelfen, da ich wirklich nicht weiß, was ich machen und an wen ich mich wenden soll. Denn so ist es echt nicht fair. AuPairs als weiße Sklaven zu missbrauchen und dann einfach abzuschieben.

Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen und würde mich freuen bald von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

Renate K.
42659 Solingen
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AUPAIR-Chef
Ex-Mitglied


Re: negativer Erfahrungsbericht USA
Antwort #1 - 20.10.2012 um 18:52:42
 
Hören wir leider des öfteren, da Eltern bei uns anrufen, deren Tochter in den USA Probleme hat.  Ärgerlich
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